VORLÄUFIGE TECHNISCHE UND
WIRTSCHAFTLICHE EINSCHÄTZUNG


Reithalle Griesäcker 131

Asbestzementdach, Heraklithdecke und überschlägige
Rückbau- und Entsorgungskosten

Status des Dokuments

Schreibtischbeurteilung auf Grundlage der derzeit verfügbaren Angaben — kein Sachverständigengutachten, keine örtliche Befundaufnahme, keine Laboranalyse.

Stand: August 2026
Kosten der Erstellung: ca. 300 €

Inhaltsverzeichnis

  1. Zweck, Umfang und Grenzen der Einschätzung
  2. Datengrundlage und ausdrücklich zugrunde gelegte Annahmen
  3. Gebäude und Flächen
  4. Dachdeckung
  5. Heraklithdecke
  6. Holzkonstruktion
  7. Überschlägige Materialmengen
  8. Überschlägige Entsorgungskosten
  9. Transport
  10. Personal- und Arbeitsaufwand
  11. Hebezeuge, Absturzsicherung und Baustelleneinrichtung
  12. Untersuchungen und Analytik
  13. Vorläufige Gesamtkostenschätzung
  14. Nicht enthaltene Leistungen
  15. Wesentliche Unsicherheiten und Kostenrisiken
  16. Erforderliche nächste Schritte
  17. Schlussfolgerung

1. Zweck, Umfang und Grenzen der Einschätzung

Die vorliegende Ausarbeitung stellt eine vorläufige technische und wirtschaftliche Einschätzung auf Grundlage der derzeit verfügbaren Angaben und Unterlagen dar. Sie wurde als Schreibtischbeurteilung erstellt. Die hierfür angefallenen Kosten betrugen nach den vorliegenden Angaben rund 300 €.

Diese Ausarbeitung ist ausdrücklich nicht als abschließendes Sachverständigengutachten im Sinne einer vollständigen örtlichen Befundaufnahme, einer behördlich verwertbaren Schadstofferkundung oder einer prüffähigen Kostenberechnung zu verstehen.

Insbesondere ersetzt sie nicht:

Alle nachfolgenden Mengen, technischen Bewertungen und Kostenangaben sind daher als Annahmen, Bandbreiten oder Rechenwerte zu verstehen. Sie sind vor einer Beauftragung oder Sanierungsentscheidung vor Ort und, soweit erforderlich, durch Laboruntersuchungen zu verifizieren.

2. Datengrundlage und ausdrücklich zugrunde gelegte Annahmen

Zugrunde gelegte Angaben

Nicht verifizierte Punkte

3. Gebäude und Flächen

Für die Reithalle werden derzeit folgende Abmessungen angenommen:

Die Grundfläche wird überschlägig aus Länge und Breite abgeleitet: 50 m × 12 m = 600 m². Die tatsächliche Dachfläche ist von Dachneigung, Dachüberständen, Ortgängen und sonstigen konstruktiven Details abhängig und kann daher über der Grundfläche liegen.

Zu verifizieren sind vor Ort:

4. Dachdeckung

Nach den vorliegenden Angaben besteht die Dachdeckung aus etwa 55 Jahre alten Wellplatten aus Asbestzement, umgangssprachlich häufig als Welleternit bezeichnet.

Das Vorhandensein dieser Platten unmittelbar oberhalb der Heraklithdecke wurde nach den vorliegenden Angaben durch Drohnenaufnahmen dokumentiert. Für diese vorläufige Einschätzung wird daher angenommen, dass die Dachdeckung aus asbesthaltigem beziehungsweise asbestverdächtigem Faserzement besteht.

Eine abschließende materialtechnische Bestätigung durch Probenahme und Laboranalyse liegt nach den derzeit bekannten Informationen nicht vor. Bei Bauteilen aus der betreffenden Errichtungszeit ist eine Asbesthaltigkeit jedoch grundsätzlich ernsthaft in Betracht zu ziehen.

Nach den vorliegenden Angaben ist die Dachdeckung alters- und witterungsbedingt geschädigt und an mehreren Stellen undicht. Art, Umfang und sicherheitstechnische Bedeutung dieser Schäden wurden bislang nicht durch eine vollständige örtliche Untersuchung dokumentiert.

Vor Ort zu verifizieren sind insbesondere:

Bis zur fachgerechten Erkundung und Festlegung eines geeigneten Arbeitsverfahrens ist eine mechanische Bearbeitung, Beschädigung oder unnötige Begehung der Dachdeckung zu vermeiden.

5. Heraklithdecke

Unterhalb der Dachdeckung befinden sich nach den vorliegenden Angaben etwa 50 mm starke Heraklithplatten.

Heraklithplatten bestehen typischerweise aus Holzwolle und mineralischen Bindemitteln. Aus der Bezeichnung oder dem äußeren Erscheinungsbild allein kann jedoch nicht abgeleitet werden, ob eine Asbestbelastung vorliegt. Eine solche Belastung kann insbesondere durch frühere Anstriche, Beschichtungen, Spachtelmassen, Reparaturmaterialien, Staubablagerungen oder benachbarte Bauteile verursacht sein.

Nach den vorliegenden Angaben haben Teile der Heraklithdecke ihre Befestigung verloren und sind bereits abgestürzt. Dieser Sachverhalt ist vor Ort zu dokumentieren und hinsichtlich der verbleibenden Absturz- und Gefährdungslage zu bewerten.

Die außergewöhnlich heiße und trockene Witterung der vergangenen Monate kann als möglicher auslösender oder mitwirkender Faktor in Betracht kommen. Ein ursächlicher Nachweis liegt derzeit jedoch nicht vor.

Als mögliche Ursachen kommen insbesondere in Betracht:

Die vorstehende Aufzählung stellt keine abschließende Ursachenfeststellung dar. Eine belastbare Beurteilung erfordert eine örtliche Untersuchung der Decke, der Befestigungsmittel und der angrenzenden Konstruktion.

Durch Probenahme und Laboruntersuchung zu klären sind insbesondere:

6. Holzkonstruktion

Nach den vorliegenden Angaben besteht die Dachkonstruktion überwiegend aus älterem Nadelholz einfacher bis mittlerer Qualität. Diese Angaben sind derzeit nicht durch eine vollständige Bestandsaufnahme, Aufmaß oder statische Untersuchung verifiziert.

Für die überschlägige Massenberechnung wird eine vergleichsweise geringe Holzfeuchte angenommen. Eine Holzfeuchte von 0 % wird nicht zugrunde gelegt, da dies bei einer bestehenden Baukonstruktion regelmäßig nicht realistisch ist. Die tatsächliche Holzfeuchte kann nur durch Messungen an repräsentativen Bauteilen festgestellt werden.

Für die weitere Beurteilung sind insbesondere folgende Punkte zu untersuchen:

Eine Aussage zur statischen Sicherheit der Dachkonstruktion ist mit dieser Schreibtischbeurteilung nicht möglich.

7. Überschlägige Materialmengen

Die nachfolgenden Mengen sind überschlägige Rechenwerte. Sie beruhen auf der angenommenen Fläche von ca. 600 m² sowie pauschalen Annahmen zu Flächengewichten und Materialdichten. Sie sind nicht als Wiege- oder Aufmaßwerte zu verstehen.

7.1 Asbestzement-Wellplatten

Angenommene Masse: ca. 6,5–8,5 t (Rechenmittelwert: ca. 7,5 t). Die Bandbreite berücksichtigt lediglich überschlägige Unterschiede bei Plattentyp, Überdeckung und tatsächlicher Dachfläche. Eine belastbare Mengenbestimmung erfordert ein Aufmaß oder eine Verwiegung.

7.2 Heraklithplatten (angenommene Stärke ca. 50 mm)

Angenommene Masse: ca. 9,5–12,5 t (Rechenmittelwert: ca. 11 t). Die tatsächliche Masse hängt insbesondere von Plattendichte, Stärke, Feuchte, Beschichtungen und der tatsächlich vorhandenen Fläche ab.

7.3 Holzdachkonstruktion

Angenommene Masse: ca. 15–25 t (Rechenmittelwert bei angenommener vergleichsweise trockener Konstruktion: ca. 20–22 t). Diese Bandbreite ist besonders unsicher, da weder die Holzquerschnitte noch die tatsächliche Holzmenge und Holzfeuchte vollständig bekannt sind.

7.4 Gesamtmasse

MaterialfraktionBetrag
Asbestzement-Wellplatten~7,5 t
Heraklithplatten (50 mm)~11 t
Holzdachkonstruktion~20–22 t
Gesamtmasse (Rechenbereich)~39–42 t

Vorsichtiger Sicherheitsbereich: etwa 35–45 t. Die Bandbreite ist nicht als statistisch abgesicherte Prognose zu verstehen, sondern dient ausschließlich der ersten Kapazitäts- und Kostenplanung.

Vor einer verbindlichen Entsorgungsplanung sind die Mengen durch Aufmaß, Abbruchkonzept, Containerplanung und gegebenenfalls Verwiegung zu konkretisieren.

8. Überschlägige Entsorgungskosten

Für die erste Wirtschaftlichkeitsrechnung wird ein pauschaler Rechenansatz von 0,25 € je kg verwendet.

Dieser Betrag ist ausdrücklich:

Die tatsächlichen Kosten hängen insbesondere ab von:

Masse × 0,25 €/kgBetrag
39.000 kg9.750 €
40.000 kg10.000 €
42.000 kg10.500 €
45.000 kg11.250 €
Vorläufiger Rechenwert10.000–11.000 €

Dieser Betrag ist vor einer Beauftragung durch konkrete schriftliche Annahmebedingungen und Preisangebote der vorgesehenen Entsorgungsanlagen zu verifizieren.

9. Transport

Als mögliche Entsorgungsanlage wird derzeit der Reinhalteverband Grüne Tonne im Raum Neunkirchen/Breitenau angenommen. Ob diese Anlage die konkret anfallenden Materialfraktionen annimmt und zu welchen Bedingungen, ist vorab schriftlich zu klären.

Die einfache Entfernung vom Standort Griesäcker 131 wird überschlägig mit etwa 12 km angenommen. Daraus ergibt sich eine angenommene Hin- und Rückfahrt von etwa 24 km je Umlauf. Diese Entfernung ist nicht verifiziert und kann je nach tatsächlicher Entsorgungsanlage, Zufahrt und Fahrtroute abweichen.

Aufgrund von Gesamtgewicht, Materialvolumen, erforderlicher Trennung, Verpackung, zulässiger Nutzlast, möglicher Notwendigkeit geschlossener oder geeigneter Container sowie möglichst brucharmer Demontage der Asbestzementplatten wird für die erste Kalkulation mit etwa 4–6 LKW- oder Containertransporten gerechnet.

TransportkalkulationBetrag
Gesamtfahrstreckeca. 96–144 km
Kostenansatz je Transportbewegung400–700 €
4 Transporteca. 1.600–2.800 €
6 Transporteca. 2.400–4.200 €
Vorläufiger Arbeitswert2.500–3.500 €

Die tatsächlichen Kosten sind durch Angebote unter Angabe von Materialart, Verpackung, Containergröße, Standzeit, Ladebedingungen und Entsorgungsziel zu verifizieren.

10. Personal- und Arbeitsaufwand

Bei einer asbestverdächtigen oder nachgewiesen asbesthaltigen Dachdeckung ist nicht von einem gewöhnlichen Abbruchverfahren auszugehen.

Die erforderlichen Arbeiten können je nach Befund insbesondere umfassen:

Für die überschlägige Kalkulation wird angenommen: 5 Personen, ca. 6 Arbeitstage, ca. 8–9 Stunden pro Tag. Daraus ergibt sich ein angenommener Arbeitsumfang von etwa 240–270 Arbeitsstunden.

Diese Annahme ist besonders unsicher. Der tatsächliche Aufwand hängt unter anderem ab von Zustand und Zugänglichkeit der Dachdeckung, erforderlicher Arbeitshöhe, Demontageverfahren, Anzahl der Befestigungsmittel, Bruch- und Kontaminationsgrad, erforderlicher Abschottung, Wetterbedingungen, behördlichen Auflagen, Qualifikation und Zusammensetzung der Mannschaft sowie erforderlicher Reinigung und Freigabe.

Personalkalkulation (55–75 €/Std.)Betrag
240 Std. × 55 €13.200 €
270 Std. × 75 €20.250 €
Vorläufiger Arbeitswert15.000–18.000 €

Die tatsächlichen Kosten sind durch Angebote von hierfür geeigneten und befugten Fachunternehmen zu verifizieren. Die einschlägigen arbeitsschutzrechtlichen Anforderungen sind vor Beginn der Arbeiten verbindlich zu klären.

11. Hebezeuge, Absturzsicherung und Baustelleneinrichtung

Je nach örtlicher Situation können insbesondere erforderlich sein:

Welche Maßnahmen tatsächlich erforderlich sind, kann erst nach örtlicher Besichtigung, Gefährdungsbeurteilung und Festlegung des Arbeitsverfahrens beurteilt werden.

Für die erste Kalkulation wird ein pauschaler Rechenwert von 5.000–8.000 € angesetzt. Dieser Betrag ist mit Fachunternehmen und Gerätevermietern zu verifizieren. Er kann bei erschwerter Zugänglichkeit, erhöhten Schutzanforderungen oder zusätzlichen Dekontaminationsmaßnahmen deutlich abweichen.

12. Untersuchungen und Analytik

Vor einer abschließenden Festlegung des Rückbau- und Entsorgungskonzepts wird eine fachgerechte Schadstofferkundung empfohlen.

Je nach Fragestellung können erforderlich sein:

Die Anzahl und Auswahl der Proben muss repräsentativ und fachgerecht festgelegt werden. Einzelproben können eine flächige Belastung nicht ohne Weiteres ausschließen.

Für mehrere Material- und Staubproben einschließlich Ortsaufnahme, Labor und Dokumentation wird vorläufig ein Kostenrahmen von 1.500–3.500 € angesetzt. Bei umfangreicher Rasterbeprobung, zusätzlichen Raumluftmessungen, wiederholten Messungen oder besonderen Freigabeanforderungen kann der Aufwand höher liegen.

Die Ergebnisse der Laboruntersuchungen sind für die endgültige Einstufung der Materialien und die Festlegung des Entsorgungsweges maßgeblich.

13. Vorläufige Gesamtkostenschätzung

Die nachfolgende Zusammenstellung ist eine Budgetschätzung. Sie enthält keine verbindlichen Preise und kann sich nach Vorliegen der örtlichen Befunde, Laborergebnisse und Angebote wesentlich verändern.

KostenpositionBetrag
Schreibtischbeurteilungca. 300 €
Untersuchung und Laborca. 1.500–3.500 €
Entsorgung (0,25 €/kg)ca. 10.000–11.000 €
LKW, Container und Transportca. 2.500–3.500 €
Personal und arbeitsbezogene Leistungenca. 15.000–18.000 €
Hebetechnik, Sicherung, PSA, Verpackung, Baustelleneinrichtungca. 5.000–8.000 €

Ergebnis:

VORLÄUFIGER BUDGETRAHMEN
40.000 € – 50.000 €
für Untersuchung, Sicherung, Rückbau, Verpackung, Transport und Entsorgung

Dieser Betrag gilt nur für die in dieser Ausarbeitung beschriebenen Maßnahmen und unter den genannten Annahmen. Er stellt keine Kostenobergrenze und keine Zusicherung dar.

14. Nicht enthaltene Leistungen

Sollte der Reitboden oder sollten weitere Bauteile analytisch relevant kontaminiert sein, kann sich der Kostenrahmen erheblich erhöhen.

15. Wesentliche Unsicherheiten und Kostenrisiken

Der größte kosten- und haftungsrelevante Unsicherheitsfaktor ist die Frage, welche Bauteile tatsächlich asbesthaltig oder durch Asbestfasern beziehungsweise asbesthaltigen Staub kontaminiert sind.

Zu unterscheiden ist insbesondere zwischen:

  1. der nach derzeitiger Aktenlage angenommenen Asbesthaltigkeit der Dachplatten,
  2. einer möglichen Kontamination der Heraklithplatten,
  3. einer möglichen Kontamination von Holzoberflächen,
  4. Staub- und Bruchstückablagerungen,
  5. einer möglichen Kontamination des Reitbodens,
  6. sonstigen belasteten Materialien oder Beschichtungen.

Die Einstufung darf nicht allein anhand des äußeren Erscheinungsbildes oder des Baualters erfolgen. Sie ist durch geeignete Probenahme und Laboruntersuchung zu klären.

Weitere wesentliche Kostenrisiken sind:

16. Erforderliche nächste Schritte

  1. Örtliche Bestandsaufnahme — Aufnahme der Gebäudeabmessungen, Dachfläche, Dachneigung, Zugänglichkeit, Schäden und Absturzgefährdungen.
  2. Sicherung der Gefahrenbereiche — Absperrung gefährdeter Bereiche und Vermeidung weiterer Begehung oder mechanischer Einwirkung auf beschädigte Bauteile.
  3. Fachgerechte Schadstofferkundung — Repräsentative Probenahme von Dachplatten, Heraklith, Beschichtungen, Staub und gegebenenfalls Holz sowie Reitboden.
  4. Laboruntersuchung — Untersuchung durch ein geeignetes beziehungsweise akkreditiertes Labor nach den für die konkrete Fragestellung maßgeblichen Verfahren.
  5. Statische und konstruktive Prüfung — Beurteilung der Dach- und Deckenkonstruktion einschließlich der verbleibenden Heraklithplatten und Befestigungsmittel.
  6. Festlegung des Arbeits- und Schutzkonzepts — Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung und Festlegung des geeigneten Rückbau-, Verpackungs-, Reinigungs- und Freigabeverfahrens.
  7. Klärung der Entsorgungswege — Schriftliche Bestätigung der Annahmebedingungen, Abfallschlüssel, Verpackungsvorgaben und Preise durch die vorgesehenen Entsorgungsanlagen.
  8. Einholung mehrerer Angebote — Einholung von mindestens zwei bis drei vergleichbaren Angeboten geeigneter Fachunternehmen auf Grundlage eines einheitlichen Leistungsumfangs.

17. Schlussfolgerung

Auf Grundlage der derzeit bekannten, jedoch nur teilweise verifizierten Angaben ist für den Rückbau und die Entsorgung des vorhandenen Dach- und Deckenaufbaus überschlägig mit einer Materialmasse von etwa 40 t zu rechnen. Als vorsichtiger Planungsbereich werden 35–45 t angesetzt.

Unter Verwendung des ausdrücklich nur als Rechenwert angesetzten Entsorgungspreises von 0,25 €/kg, der angenommenen lokalen Transportwege sowie der überschlägig angesetzten Arbeits-, Geräte- und Untersuchungskosten ergibt sich derzeit ein vorläufiger Budgetrahmen von etwa 40.000–50.000 € für Untersuchung, Sicherung, Rückbau, Verpackung, Transport und Entsorgung.

Der Betrag ist ausschließlich als vorläufige Budget- und Entscheidungsgröße zu verstehen. Eine belastbare Kostenfeststellung ist erst nach örtlicher Bestandsaufnahme, fachgerechter Probenahme, Laboranalyse, Klärung der Entsorgungsbedingungen und Einholung konkreter Angebote möglich. Die Herstellung eines neuen Daches, einer neuen Decke, statische Verstärkungen und sonstige Wiederherstellungsmaßnahmen sind in diesem Betrag nicht enthalten.